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Administration | Ausländische Fahrende | Dokumentations- und Begegnungszentrum | Öffentlichkeitsarbeit | Patente | Rechts- und Sozialhilfe | Scharotl | Schule | Stand- und Durchgangsplätze | Stiftung «Zukunft für Schweizer Fahrende» | Zusammenfassung | Weitere Informationen Um das Jahresprogramm übersichtlicher zu gestalten, haben wir dieses alphabetisch nach den einzelnen Themen geordnet. Das Administrationsteam bleibt im kommenden Jahr unverändert und setzt sich nach wie vor aus Frau Marlis Eugster, Frau Nicole Loetscher-Winkler und Frau Brigitte Wälti zusammen. Die Oeffnungszeiten der Büros sind
Montag – Donnerstag 08 30
– 12 00 h, Montag und Dienstag 13 30 – 17 00 h. Am Freitag bleiben die Büros geschlossen. Es besteht nach wie vor auch die Möglichkeit, via Mail mit uns in Kontakt zu treten. Die Mitglieder der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates erreichen Sie mittels
info@radgenossenschaft.ch. Das Europaparlament arbeitete im Jahr 2004 an den Statuten zur Gründung eines Europäischen Roma Forums. May Bittel nimmt regelmässig an diesen Gesprächen teil und informiert uns laufend über aktuelle Ergebnisse. Wir sind überzeugt, dass gerade die gesamteuropäische Koordination dieser Thematik für alle Beteiligten erhebliche Verbesserungen bringen wird.
Verstärkt werden wir uns im Jahr 2005 um den weiteren Auf- und Ausbau des Dokumentations- und Begegnungszentrums kümmern. Vor allem für die zweite Jahreshälfte sind verschiedene Aktivitäten, die u.a. auch den Bekanntheitsgrad unserers Zentrums erheblich verbessern sollen, geplant. Geöffnet ist das Dokumentations- und Begegnungszentrum weiterhin Montag und Dienstag von 14 00 – 16 00 h, Donnerstag nur für angemeldete Schulklassen, Vereine etc. von 14 00 – 16 00 h. Dank der Eröffnung des Dokumentations- und Begegnungszentrums im vergangenen Jahr verfügen wir nun über eine neue, äusserst wirkungsvolle Informationsmöglichkeit, von welcher die Oeffentlichkeit regen Gebrauch macht. Wir werden intensiv bestrebt sein, den Bekanntheitsgrad des Zentrums im Jahr 2005 mittels gezielter Werbeaktionen massiv zu steigern um die Kultur der Jenischen und deren Anliegen einem möglichst breiten Publikum näher zu bringen. Nachdem die Einführung eines gesamtschweizerischen Patentes per 1.1.2003 zu einer spürbaren Entlastung der Situation führte, sind für den Moment von unserer Seite keine Aktivitäten geplant. Allerdings beobachten wir die Situation und die daraus resultierenden Entwicklungen weiterhin aufmerksam. Nach wie vor finden auch im Jahr 2005 jeden Montag «offene Sprechstunden» für alle Rat- und Hilfesuchenden statt. Wir sind jedoch immer froh, wenn dem Besuch eine vorherige telefonische Anmeldung vorangeht, damit Wartezeiten vermieden werden können. Die vielfältigen Artikel von Frau Brigitte Wälti, die den Scharotl redaktionell betreut, werden auch im kommenden Jahr umfassend über die Jenischen der Schweiz, über die Arbeit der Radgenossenschaft der Landstrasse und über das Dokumentations- und Begegnungszentrum informieren. Wir freuen uns natürlich immer wieder über selbst verfasste Beiträge und/oder Fotos unserer Leserschaft. Nach wie vor bieten wir den Eltern von schulpflichtigen Kindern unsere Mithilfe bei Dispensgesuchen während der Reisezeit an. Bitte wenden Sie sich dafür an Frau Marlis Eugster. Sie ist gerne behilflich und wird Ihnen erklären, welche Unterlagen/Angaben Sie für ein aussichtsreiches Gesuch bei den entsprechenden Schulbehörden beizubringen haben. Immer wieder wurden wir in der Vergangenheit gebeten, kurzfristig oder gar im Nachhinein Dispensgesuche zu stellen. Obschon sich die Mehrheit der Schulbehörden äusserst tolerant zeigt, führte dies immer wieder zu Problemen. Denken Sie bitte daran, je früher ein Gesuch um vorübergehende Schuldispens bei den Lehrern oder Schulpflegern eingeht, desto besser stehen die Chancen dafür, dass es seriös behandelt und somit auch bewilligt werden kann. Die Schaffung von neuen Lebensräumen bleibt weiterhin die wichtigste Aufgabe der Radgenossenschaft. Im Kanton Fribourg fanden im Herbst 2004 erste Gespräche über einen möglichen Durchgangsplatz statt. Ob und in wie weit diese Gespräche zu dem gewünschten Erfolg geführt haben, wird in einer der Scharotl-Ausgaben 2005 zu lesen sein.
Wir danken an dieser Stelle erneut den sesshaften Stiftungsratsmitgliedern für ihr Engagement zugunsten der Fahrenden. Die Stiftung wird sich im Jahr 2005 für Lösungen im Bereich der Thematik der ausländischen Fahrenden in der Schweiz einsetzen und wo nötig, der Radgenossenschaft gerade in juristischen Belangen zur Seite stehen. Oberste Priorität für das Jahr 2005 hat wiederum die Schaffung von Lebensraum für die Jenischen der Schweiz. Unser besonderes Augenmerk gilt hier gerade den jungen Jenischen, die langsam flügge werden. Sie benötigen dringend legale Aufenthaltsmöglichkeiten. Es ist unser erklärtes Ziel, den kommenden Generationen den Platz zu beschaffen, zu sichern und zu erhalten, den sie zur kulturgerechten Lebensweise benötigen. In aller erster Linie dafür werden wir unsere Kräfte einsetzen. Detailliertere Informationen finden Sie in unserer Dokumentation. Sie können diese gerne auf unserer Seite «Info/Shop» kostenlos bestellen. Zürich, 27. Oktober 2004 Radgenossenschaft der Landstrasse Robert Huber, Präsident |