Jenische, Sinti und Roma sind wenig bekannte Minderheiten in der Schweiz. Zu wenig bekannt. Dafür von Vorurteilen verfolgt und von Romantisierungen verdeckt. Das Buch «Jenische – Sinti – Roma» gibt einen Einblick in das Leben von Angehörigen dieser Volksgruppen, ungeschminkt, offen, alltagsnah. Dabei wird nicht über die Menschen hinweg geschrieben, sondern sie reden selbst. Sie präsentieren sich in Wort und Bild. Europaweit einmalig ist, dass Angehörige verschiedener Gruppen sich unter einem Dach vereinen, zwischen denselben Buchdeckeln; Menschen verschiedenen Geschlechts, aller Altersgruppen, verschiedener Berufe und diverser Lebensläufe. Das Pionierprojekt folgt einem Grundsatz, den Minderheiten international einfordern: «Nichts über uns ohne uns!»
Erarbeitet hat das Buch in fünfjähriger Arbeit eine Arbeitsgruppe mit Angehörigen der Minderheiten unter der Leitung des Publizisten und Geschäftsführers der Radgenossenschaft Willi Wottreng, in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule Zürich, die auf der Basis der Porträts ein elektronisches Lehrmittel mitgestaltet hat. Mit einem Vorwort von Bundespräsident Alain Berset. Und prächtigen Fotos von Ayse Yavas und weiteren. Herausgegeben 2022 im Münster Verlag.
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